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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von tdeck 15.5.2005, 11:44

Hallo,

sag mal wo bekomme ich die Entwicklungs-Dateien für C her?
ich habe vor kurzem 2 MDE TELXON PTC910 ersteigert, dort war leider
nichts dabei.

Ich habe vor 2 Jahren 2 Geräte der Fa. Datalogic ersteigert, diese
in KEIL-C umprogrammiert, damit sie wie Geräte von Metrologic arbeiten. Dies war nötig, weil die Branchensoftware nur METROLOGIC unterstützt. Leider sind da nun beide Dockingstationen defekt und Ersatzteile gibt es nicht mehr :-(

Jetzt möchte ich gerne die TELXON Geräte passend programmieren.

Gruß
Thorsten (PVS)

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 7.11.2003, 13:33

Boris Jakubaschk schrieb am 7.11.2003, 12:31:

> ...und die Ergebnisse stimmen doch ziemlich mit meiner Vermutung überein. :-)

Allerdings :)

> Letzteres ist das Problem. Die Telxon-Geräte, die ich programmiert habe, können nur 16x4 Zeichen darstellen.

Die hier können immerhin 15x20.

> Das ist ziemlich mager und Du wirst kaum Software finden, die auf der Fläche was sinnvolles anzeigt.

Tja, sobald ich weiß, was ich damit anfangen kann, bastel´ ich mir was ;-)

> - Barcodeleser ansprechen
> - Display ansteuern (Text- und Grafikmodus)
> - serielle/IR-Schnittstelle
> - Tastatursteuerung
> - Druckersteuerung
> - Echtzeituhr abfragen / setzen
> - Filemanagement (Verwaltung von Dateien mit festen Satzlängen, binäre Suche in sortierten Dateien etc.)

Aha. Ich werd´s am Wochenende mal installieren und gucken...

> Das ist auch notwendig, wie ich Dir aus der Praxis versichern kann. Die Teile sind fast nicht kaputtzukriegen.

Mja. Wenn ich Cheffe in einer Firma wäre, in der die Lagerfuzzis alles fallenlassen, gäb´s was auf die Nuß ;-)

> :-). Ich habe kürzlich eine Studienarbeit betreut von jemandem, der MDE-Geräte für eine Erdölraffinerie auswählen sollte. Dort war diese Zertifizierung zwingend erforderlich.

Einleuchtend.

> Ach ja: Wenn Du jetzt anfängst, MDE-Geräte zu sammeln

Nicht zwingend, sie passen gerade so in die Sammelkriterien "tragbar" und "programmierbar". Gottseidank habe ich "nützlich" und "sinnvoll" wieder gestrichen ;-)

> - ich kann Dir ein antikes Exemplar von Telxon überlassen. Man kann aber auf dem Display so gut wie nichts mehr erkennen und es ist ein Gerät ohne MS-DOS.

a) send pix
b) aber gerne 8-)

Gruß,
Oliver

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Boris Jakubaschk 7.11.2003, 12:31

Oliver W. Leibenguth schrieb am 7.11.2003, 11:31:

> Mittlerweile bin ich (durch Anschaffung eines M88 (ohne "R") mit ein bischen Doku) um einiges schlauer geworden:

...und die Ergebnisse stimmen doch ziemlich mit meiner Vermutung überein. :-)

> Jedenfalls spricht das Teil X- und Y-Modem mit mir und ist recht willig, "handelsübliche" Software auszuführen (sofern die Bildschirmausgabe auf dem Winz-Display Platz hat).

Letzteres ist das Problem. Die Telxon-Geräte, die ich programmiert habe, können nur 16x4 Zeichen darstellen. Das ist ziemlich mager und Du wirst kaum Software finden, die auf der Fläche was sinnvolles anzeigt.

> Eine Art SDK scheint´s auch zu geben, was man damit anfangen kann, muß ich aber noch herausfinden ;-)

Die Funktionen dürften in folgende Richtungen geben:
- Barcodeleser ansprechen
- Display ansteuern (Text- und Grafikmodus)
- serielle/IR-Schnittstelle
- Tastatursteuerung
- Druckersteuerung
- Echtzeituhr abfragen / setzen
- Filemanagement (Verwaltung von Dateien mit festen Satzlängen, binäre Suche in sortierten Dateien etc.)

> Lustig sind ein paar Details der Rechner: Der M88 soll einen Sturz aus 2m Höhe auf beton unbeschadet überstehen

Das ist auch notwendig, wie ich Dir aus der Praxis versichern kann. Die Teile sind fast nicht kaputtzukriegen.

> und hat eine Zertifizierung zum Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung (Als Rechner, nicht als Zünder).

:-). Ich habe kürzlich eine Studienarbeit betreut von jemandem, der MDE-Geräte für eine Erdölraffinerie auswählen sollte. Dort war diese Zertifizierung zwingend erforderlich.

Ach ja: Wenn Du jetzt anfängst, MDE-Geräte zu sammeln - ich kann Dir ein antikes Exemplar von Telxon überlassen. Man kann aber auf dem Display so gut wie nichts mehr erkennen und es ist ein Gerät ohne MS-DOS.

Ciao - Boris.

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 7.11.2003, 11:31

Boris Jakubaschk schrieb am 21.10.2003, 10:05:

Mittlerweile bin ich (durch Anschaffung eines M88 (ohne "R") mit ein bischen Doku) um einiges schlauer geworden:

Das Ding ist praktisch ein normaler PC mit 80C88 und diversen Lustichkeiten im ROM. Jedenfalls spricht das Teil X- und Y-Modem mit mir und ist recht willig, "handelsübliche" Software auszuführen (sofern die Bildschirmausgabe auf dem Winz-Display Platz hat).
Ich weiß zwar immer noch nicht, was ich mit den Dingern anfangen soll, aber das kommt auch noch. Eine Art SDK scheint´s auch zu geben, was man damit anfangen kann, muß ich aber noch herausfinden ;-)

Lustig sind ein paar Details der Rechner: Der M88 soll einen Sturz aus 2m Höhe auf beton unbeschadet überstehen und hat eine Zertifizierung zum Einsatz in explosionsgefährdeter Umgebung (Als Rechner, nicht als Zünder). Der M88R (das "R" steht für "rugged") ist noch um einiges Widerstandsfähiger und wasserdicht... Also der ideale Rechner für untergetauchte Computer-Junkies ;-)))

Gruß,
Oliver

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"Lizenznehmer" von jens 21.10.2003, 13:01

> > Bei meinem Keller sollte ich wohl eher mal an die Programmierung einer chaotischen Lagerverwaltung denken...
>
> LOL. Einen Lizenznehmer hast Du soeben gefunden ;-)

Wenn man das auch ohne einen Tachencompi nutzen kann, bin ich Nummer zwei! :-)

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 21.10.2003, 12:52

Boris Jakubaschk schrieb am 21.10.2003, 12:37:

> Vermutlich. Alternativ gibt´s bei manchen Geräten auch einen Stift, mit dem man über den Barcode fährt. So einen gab´s beispielsweise auch für den HX-20 von Epson. Ist aber unpraktisch, weil Du immer beide Hände brauchst.

Wäre aber besser als nix. Einen Barcode-Stift für den HX-20 würde ich zur Nut auch nehmen ;-) Selten scheinen die aber auch zu sein :-\

> Denkfehler. Computeranwendungen helfen maximal bei der Verwaltung einer bestehenden Ordnung. Aufräumen musst Du schon noch selber ;-)

Klar. Es würde mir aber gelegentlich schon helfen, wenn ich genau wüsste, was ich so alles zuhause gelagert habe. Gerade bei den PDAs und Taschencomputern verliert man recht schnell den Überblick (Das die Dinger auch so klein sein müssen....)

> Bei meinem Keller sollte ich wohl eher mal an die Programmierung einer chaotischen Lagerverwaltung denken...

LOL. Einen Lizenznehmer hast Du soeben gefunden ;-)

Gruß,
Oliver

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Boris Jakubaschk 21.10.2003, 12:37

>> Bei den Telxon-Geräten ist vorn ein Barcode-Scanner eingebaut, es gibt aber auch Varianten ohne.
> An der Vorderseite ist ein äußerst seltsamer Anschluß unter einer Gummiklappe. Möglich, daß da ein Scanner angestöpselt werden kann.

Vermutlich. Alternativ gibt´s bei manchen Geräten auch einen Stift, mit dem man über den Barcode fährt. So einen gab´s beispielsweise auch für den HX-20 von Epson. Ist aber unpraktisch, weil Du immer beide Hände brauchst.

> <träum>
> Aaach, das Teil wäre wunderbar geeignet, etwas Ordnung in meine Computersammlung zu bekommen: Überall Barcodes drauf pappen und gut iss ;-)
> </träum>

Denkfehler. Computeranwendungen helfen maximal bei der Verwaltung einer bestehenden Ordnung. Aufräumen musst Du schon noch selber ;-)
Bei meinem Keller sollte ich wohl eher mal an die Programmierung einer chaotischen Lagerverwaltung denken...

Ciao - Boris.

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 21.10.2003, 12:12

Boris Jakubaschk schrieb am 21.10.2003, 10:05:

> Technisch handelte es sich dabei um einen PC mit einem modifizierten DOS 5.0 im ROM und einem V20-Prozessor. Es gibt drei Laufwerke: Eins ist eine "ROM-Disk" mit dem Betriebssystem, eins wird über ein Flash-ROM bereitgestellt und kann z.B. die Anwendung enthalten und eines ist eine RAM-Disk.

Könnte passen. Im meinem Fall sieht es mehr nach einem modifizierten Dos 3.2x aus, der Rest passt aber ;-) Ich habe gestern mal das Batteriefach gestrippt und dabei eine 512K-SRAM-Karte entdeckt (natürlich kein PCMCIA) auf die ich aber (noch) nicht zugreifen kann. Vielleicht ist das ja was erleuchtendes drauf gespeichert...

> Die Datenübertragung erfolgt über eine serielle Schnittstelle oder ein Cradle mit IR-LEDs.

Bingo. Das Teil hat zwar auch eine serielle Schnittstelle mit proprietärem Stecker, weist aber tatsächlich eine Handvoll IR-LEDs auf der Unterseite auf.

> Bei den Telxon-Geräten ist vorn ein Barcode-Scanner eingebaut, es gibt aber auch Varianten ohne.

An der Vorderseite ist ein äußerst seltsamer Anschluß unter einer Gummiklappe. Möglich, daß da ein Scanner angestöpselt werden kann.

> Anwendungsgebiete sind vor allem im Handel zu sehen: Inventur, Wareneingangskontrolle, Bestellerfassung am Regal, Preisauszeichnung...

<träum>
Aaach, das Teil wäre wunderbar geeignet, etwas Ordnung in meine Computersammlung zu bekommen: Überall Barcodes drauf pappen und gut iss ;-)
</träum>

> Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, wirst Du ohne die entsprechende Entwicklungsumgebung mit dem Gerät nicht viel anfangen können.

Das wäre natürlich übel. Hoffen lässt mich der Umstand, daß das Ding ein Terminal-Programm im Rom hat. Bin mal gespannt, was passiert, wenn ich mal ein Dos-Progrämmchen auf das Dingens kopiere...

Fehlt nur noch der passende Barcodescanner... Angesichts der Aufdringlichkeit, mit der Informationen zu dem Gerät an sich verfügbar sind, mache ich mir mal vorsichtshalber keinerlei Hoffnungen, an das SDK oder den Scanner zu kommen :-(



Gruß,
Oliver

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Boris Jakubaschk 21.10.2003, 10:05

Hallo Oliver,

ich kenne das spezielle Gerät zwar nicht, aber es sieht sehr nach einem MDE-Gerät aus. MDE steht für Mobile Datenerfassung. Aktuell gibt es solche Geräte z.B. von Casio (siehe deren Homepage unter http://www.casio-europe.com/de/mde/). Ich habe selbst einiges für Geräte der inzwischen von Symbol gekauften Firma Telxon (PTC-910)programmiert. Technisch handelte es sich dabei um einen PC mit einem modifizierten DOS 5.0 im ROM und einem V20-Prozessor. Es gibt drei Laufwerke: Eins ist eine "ROM-Disk" mit dem Betriebssystem, eins wird über ein Flash-ROM bereitgestellt und kann z.B. die Anwendung enthalten und eines ist eine RAM-Disk.

Die Datenübertragung erfolgt über eine serielle Schnittstelle oder ein Cradle mit IR-LEDs. Bei den Telxon-Geräten ist vorn ein Barcode-Scanner eingebaut, es gibt aber auch Varianten ohne.

Zum Gerät gehört eine Entwicklungsumgebung, die aus einigen Libraries besteht, die man zum Ansprechen des Scanners und des Displays benötigt. Diese kann man beispielsweise in Turbo C++ integrieren und die Softwareentwicklung dann auf dem PC machen.

Anwendungsgebiete sind vor allem im Handel zu sehen: Inventur, Wareneingangskontrolle, Bestellerfassung am Regal, Preisauszeichnung...

Problematisch war in der Vergangenheit die begrenzte Speicherkapazität der Geräte - ein kompletter Artikelbestand passt in 1 - 2 MB RAM meist nicht rein. Deswegen werden heute immer mehr Funk-MDEs verwendet, die in einem WLAN eingebunden sind und im Prinzip als Terminals eines Warenwirtschaftssystems online arbeiten.

Wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, wirst Du ohne die entsprechende Entwicklungsumgebung mit dem Gerät nicht viel anfangen können.

Ciao - Boris.

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Stefan Lang 21.10.2003, 08:26

Moin,

> Dafür ist das Ding zu hochwertig verarbeitet ;-) Ich vermute den Einsatzort aber in Richtung Lagerhaltung...

Evtl. auch aus der Messtechnik oder dergleichen. Hersteller von Strom-/Wärme-/Wasserzählern haben früher ähnliche Geräte angeboten, um beispielsweise in großen Wohngebäuden die gespeicherten Zählerdaten auszulesen, ohne in jede Wohnung rein zu müssen.
Das war zu Zeiten, als DFÜ noch nicht so selbstverständlich war.

Googlen nach dem Ding hilft ja nicht wirklich weiter - man erfährt höchstens, dass es sich um einen Pocket Computer handelt (Ach ...).


Gruß
Stefan

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 21.10.2003, 06:42

Ralf schrieb am 20.10.2003, 21:52:

> Vielleicht so´n Labeler aus dem Supermarkt?

Dafür ist das Ding zu hochwertig verarbeitet ;-) Ich vermute den Einsatzort aber in Richtung Lagerhaltung...

Gruß,
Oliver

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"Re: Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Ralf 20.10.2003, 21:52

Oliver W. Leibenguth schrieb am 20.10.2003, 13:59:

>bin aber trotz hartnäckiger Suche im WWW immer noch vollkommen ahnungslos, was dieser Rechner letztendlich ist :-\
>
> Irgendwelche sachdienlichen Hinweise?


Vielleicht so´n Labeler aus dem Supermarkt?

Ralf

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"Seltsamer DOS(?)-Rechner" von Oliver W. Leibenguth 20.10.2003, 13:59

Hallo,

Ich habe vor ein paar Tagen einen Rechner ersteigert und frage mich jetzt ernsthaft, was ich da genau gekauft habe ;-)
Ich weiß bis jetzt nur, daß der Rechner ein "GRiD M88R" ist - die Ladestation ist allerdings mit "Victor" gelabelt, das OS meldet sich auch mit "Victor DOS"... Das war´s auch schon :-(
So sieht das Dingens aus: http://www.compuseum.de/pub/grid_m88.jpg

Normalerweise würde ich es nicht wagen, hier mit einer DOSe (so es denn ein M$-Derivat ist) anzukommen, ich bin aber trotz hartnäckiger Suche im WWW immer noch vollkommen ahnungslos, was dieser Rechner letztendlich ist :-\

Irgendwelche sachdienlichen Hinweise?

Gruß,
Oliver

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