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64'er

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Leserforum

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64'er Ausgabe 10/Oktober 1985, S. 12-13

Astrologieprogramme gesucht

Ich suche Programme, beziehungsweise Algorithmen zur Astrologie, speziell auch zur Bestimmung der Gestirnstände. Gerne bin ich auch zur Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten bereit.

Elisabeth Cryns



Software für EAN-Code-Leser gesucht

Ich suche Software und Drucker, um mit meinem C 64 den Strichcode EAN 13 auf Etiketten zu drucken. Wer hat bereits solche Software geschrieben (was ja nicht so schwierig sein kann), und wer hat bereits den C 64 in Verbindung mit EAN 13 benutzt? Bei dem Drucker sollte es sich um einen gängigen Matrix- oder Tintenstrahldrucker handeln, der auch zur Textverarbeitung genutzt werden kann.

Ralf Kammermeier



Druckbefehle bei Multiplan?

Wie kann man innerhalb des Programms "Multiplan" für den C 64 Druckersteuerzeichen (zum Beispiel für EPSON-Drucker) eingeben, um so ein etwas anderes Druckbild zu erhalten?

Thomas Prym



Undokumentierter Fehler?

Bei der Programmierung von sequentiellen Dateien gibt mir der Computer manchmal einen "FILE DATA ERROR" aus, den ich aber in keinem Handbuch finde. Welche Ursache hat dieser Fehler?

Jens Richter



Modul-Probleme?

Ich möchte mit dem Buch "Musik auf dem Commodore 64" die Musikprogrammierung lernen. Um die Programme auf der beiliegenden Diskette laufen zu lassen benötigt man Simons-Basic, wovon ich das Modul besitze. Gleichzeitig möchte ich aber auch den JEN-Music-Computer "Musipack C 64" verwenden. Nun stehe ich vor dem Problem, jedesmal das Simons-Basic-Modul entfernen zu müssen, damit ich das Interface vom Musipack dafür einstecken kann. Dies führt jedoch auf die Dauer zu einem zu großen Verschleiß der Module. Nun habe ich zufällig einen Adapter gesehen, mit dem man zwei Module an den C 64 anschließen kann. Nur, zu dessen Preis bekomme ich auch schon einen gebrauchten C 64. Wer weiß Rat?

Hermann Schneider

Es kommt öfter vor, daß die Preise für Zusatzhardware in keinem vernünftigen Verhältnis zu dem des C 64 stehen. Dies liegt jedoch meistens daran, daß diese Produkte (wie in diesem Fall wahrscheinlich auch) nicht sehr gefragt sind, Daran können wir jedoch leider auch nichts ändern. Sie haben daher prinzipiell zwei Möglichkeiten: Entweder Sie bauen sich den erforderlichen Adapter selber oder Sie - und dies ist in diesem Fall wohl die einfachere Lösung - besorgen sich die Diskettenversion von Simons Basic. Die muß man zwar vor jeder Benutzung laden, dafür kann aber das Musikpack-Interface im Modulschacht bleiben.



Probleme mit Reset-Taster

Ich habe vor einiger Zeit Ihren Vorschlag aus Ausgabe 7/85 "Einfacher Reset-Schalter selbst gebaut" aufgegriffen. Ich mußte jedoch leider feststellen, daß dieser Schalter nicht funktionstüchtig ist. Überarbeiten Sie bitte Ihre Pläne, da ich vermute, daß Commodore die Reset-Leitung ab Baujahr '85 nicht mehr belegt hat.

Dirk Kruschewski

Commodore hat offensichtlich bei der neuesten Serie des C 64 eine kleine Änderung am seriellen Bus vorgenommen. Eine Diode am Ausgang der Reset-Leitung wirkt wie eine elektronische Einbahnstraße. Der Impuls zum Zurücksetzen der Floppy kann zwar hinaus, in umgekehrter Richtung - mittels eines kleinen Tasters an der seriellen Buchse - funktioniert der Reset jedoch nicht mehr. Leider läßt sich nicht feststellen, bei welchem C 64 der Reset funktioniert - es hilft nur probieren.



DOS 5.1 mit Hypra-Load?

Besteht die Möglichkeit, DOS 5.1 zusammen mit "Hypra Load Perfekt" in ein EPROMzu brennen?

Dieter Bast



Pearl-Compiler für C 64?

Gibt es für den C 64 einen Pearl-Compiler? Des weiteren suche ich einen Emulator und Cross-Assembler für den 6800-Prozessor.

M. Volkmer



Comal-Gruppe Deutschland

Die Comal-Gruppe Deutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verbreitung der Programmiersprache Comal nach Kräften zu unterstützen. Es steht eine große Sammlung an Programmen sowohl für die Version 0.14 als auch für das neue Comal 80 zur Verfügung. Eine eigene Clubzeitschrift bringt Kurse, Programme und Tips & Tricks. Eine Comal-Mailbox ist unter der Nummer 04683/554 zu erreichen.

S. Bauer



Textverarbeitung mit Formeln

Ich besitze einen Seikosha GP-550-Drucker und suche ein Textverarbeitungsprogramm, mit dem ich mathematische Sonderzeichen ausdrucken kann. Wer hat ferner eine Hardcopy-Routine, die auch mit Simons Basic zusammenarbeitet?
Ausgabe 8/85

Johann Bierschneider

Grundlage für die Darstellung mathematischer Symbole ist die Möglichkeit, eigene Steuerzeichen definieren zu können. Beim Seikosha GP-550 erreicht man das mit Hilfe des Grafikmodus. Durch geeignete Grafikdaten sollte es gelingen, das gewünschte Sonderzeichen zu drucken. Die genaue Vorgehensweise entnimmt man dem Handbuch des Druckers, insbesondere den im Anhang aufgeführten Beispielen.

Zusammenarbeit mit einem Textverarbeitungsprogramm erfolgt dann in der Regel über die Definition einer geeigneten Zahlensequenz, die angeführt vor der Grafik-Einschaltsequenz (siehe Handbuch Kapitel 7) die oben ermittelten Daten enthält.

Beim Aufruf eines solcher Zahlenstrings schickt das Textverarbeitungsprogramm dem Drucker die darin enthaltenen Steuer- und Symboldaten.

Will man lediglich ein normales Zeichen hoch- oder tiefgestellt ausdrucken, schaltet man über eine Datensequenz die im GP-550 eingebaute Sub-/Superscriptschrift ein (siehe Handbuch).

Frank Jörgens



C 16: Bilder auf Datasette?

Wer kann mir sagen, wie man beim C 16 fertige Bilder außer mit Shapes auf Datasette speichert?

Hardeen Hornburg

Das Abspeichern von Grafiken ist sehr einfach: Zuerst löscht man den Grafikspeicher mit "GRAPHIC 1,1". Hat man einen Teil der Grafik fertig und will sie abspeichern, geht man mit "GRAPHIC 0,1" in den Textmodus zurück und gibt den Befehl MONITOR ein. Nun kann man die Grafik mit "S "Grafikname",1,2000,3FFF" abspeichern. Weiter geht es mit "S "Farbname",1,1COO,1FFF" um die Farbe abzuspeichern und zu guter Letzt müssen auch die Luminanzwerte der Farben gesichert werden: "S "Luminanzname",1,1800,1BFF". Damit sind alle Komponenten der Grafik abgespeichert. Möchte man das Bild wieder laden, dann muß zunächst der Grafikspeicher wieder gelöscht werden mit "GRAPHIC 1,1:GRAPHIC 0,1" und anschließend geht man wieder in den Monitor. Jetzt lädt man die Files wieder in umgekehrter Reihenfolge mit "L "filename",1" in den Speieher.

Hendrik Voss



Preiswerte Umschaltplatine

Die Umschaltplatine aus Ausgabe 7/85, Seite 41 ("Aus eins mach vier") können Sie ab sofort zum Preis von 18 Mark (nur Platine) bei mir beziehen.

Andreas Gerzen



Programme RENUMBERn?

Können die Listings nicht vor dem Abdruck RENUMBERt werden? Dann könnte man eine automatische Zeilennumerierung benutzen.

Michael Dick

Es ist technisch natürlich kein Problem, jedes BASIC-Programm vor dem Abdruck mit dem "RENUMBER"-Befehl irgendeiner Basic-Erweiterung in eine schönere Form zu bringen. Dann müßten aber auch die Zeilenangaben in den Programmbeschreibungen entsprechend abgeändert werden. Dies wäre jedoch eine neue, unnötige Fehlerquelle. Da die Zeilennummern auch ein Mittel zur übersichtlichen Programmierung sein können, setzen sie manche Programmierer zur Kennzeichnung von Unterprogrammen ein (zum Beispiel Unterprogramm 1 ab Zeile 1000, Unterprogramm 2 ab 2000 und so weiter). Die Idee ist sehr gut, wir müssen diese Anregung jedoch an unsere Programmeinsender, mit der Bitte sie zu beherzigen, weitergeben.



Floppy-Laufwerk reinigen?

Welche Möglichkeiten habe ich, meine Floppy 1541 zu reinigen, um Lese- und Schreib fehlem vorzubeugen, und wie bekomme ich das Laufwerk 30 Sekunden lang zum Laufen, wenn ich eine Reinigungsdiskette benutzen will?

Jack Reis

Sie können das Laufwerk für 30 Sekunden in Bewegung halten, wenn Sie es einfach fünfmal hintereinander initialisieren:
OPEN 1,8,15 : FOR 1=1 TO 5 : PRINT#1,"I" : NEXT : CLOSE 1
Von der übermäßigen Benutzung von Reinigungsdisketten möchten wir aber unbedingt abraten, da diese den Schreib-/ Lesekopf mit der Zeit so verschleißen, daß er unbrauchbar wird. Greifen Sie daher bitte nur dann zur Reinigungsdiskette, wenn sehr häufig Lese- oder Schreibfehler auftreten und Sie sicher sind, daß dies am verschmutzten Schreib-Lesekopf liegt. Benutzen Sie Reinigungsdisketten unter keinen Umständen vorbeugend, wenn Ihnen etwas an Ihrer 1541 liegt.



Midi-Interface für C 64

Wo bekommt man ein Midi-Interface zum Anschluß des C 64 an den Synthesizer Korg Poly 61M?
Ausgabe 8/85

Mathias Heck

Das derzeit wohl preiswerteste Midi-Interface für den C 64 wird von der Firma Musik-Elektronik Butterweck, Hochstraße 75,4630 Bochum 6, zum Preis von 96 Mark vertrieben. Ich benutze dieses Interface selbst und kann sagen, daß es mit praktisch allen Midi-Programmen einwandfrei zusammenarbeitet. Für den Korg Poly 61 wird keine spezielle Software angeboten, man kann aber alle Sequenzer-Programme einsetzen. Noch ein Tip: Die Zeitschrift "Keyboards" bringt in fast jeder Ausgabe Midi-Software.

Reinhard Hellbach



Veröffentlichung auch ohne Drucker?

Ich würde Ihnen gerne ein Programm zur Veröffentlichung einsenden, habe aber keinen Drucker um es auszudrucken.

Holger Kuhfuß

Wir freuen uns natürlich über jede Programmeinsendung, besonders wenn sie gut und ideenreich ist. Die Entscheidung, ob wir Ihr Programm abdrucken, hängt nicht vom Vorhandensein eines Listingausdrucks ab! Ausschlaggebend ist einzig und allein die Qualität des Programms und der Beschreibung. Natürlich erleichtert uns ein Listing die Arbeit mit und an Ihrem Programm. Wichtig ist jedoch, daß Sie einer solchen Einsendung einen Datenträger mit dem Programm beilegen.

Ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Zusendungen ist die Güte der Anleitung, denn das beste Programm ist ohne eine gute Anleitung nichts wert. Diese sollte möglichst anschaulich sein und Ihr Programm ausführlich erläutern.



Einsteiger-Literatur zum C 64 gesucht

Ich habe seit kurzem einen C 64 und möchte damit möglichst schnell programmieren lernen. Welche Bücher würden Sie mir dazu empfehlen?

Annegret Stör

Das Angebot an Literatur zum C 64 ist sehr groß und speziell für den Computer-Neuling praktisch undurchschaubar. Hier ist eine Auswahl empfehlenswerter Lehrbücher für den Einsteiger:

Einen kompletten, ausführlichen Grundlehrgang in Basic gibt das Buch "Basic-Grundkurs mit dem C 64", Markt & Technik Verlag, Haar bei München, 376 Seiten, 44 Mark.

Eine für den absoluten Neuling empfehlenswerte Einführung in den Umgang mit dem C 64 ist "64 für Einsteiger", Verlag Data Becker, Düsseldorf, 214 Seiten, 29 Mark.

Ebenfalls an den Einsteiger wendet sich "Commodore 64 leichtgemacht", Sybex Verlag Düsseldorf, 176 Seiten, 28 Mark.

Einen nach Basic-Befehlen geordneten, leichtverständlichen Überblick über das Commodore-Basic mit vielen Beispielen bieten gleich zwei Bücher:

Das "Commodore 64 Basic-Handbuch", Sybex Verlag, Düsseldorf, 204 Seiten, 32 Mark, und "Basiswissen C 64", Westermann Verlag, Braunschweig, 212 Seiten, 29,80 Mark.

Das Buch "Der Commodore 64 für Hobby, Schule und Beruf", Carl Hanser Verlag, München, 338 Seiten, 48 Mark, bietet eine praxisorientierte, aber leichtverständliche Einführung in die Programmierung.

Anhand von Beispielen lernt man beim Buch "Programmieren - keine Ahnung?", Birkhäuser Verlag, CH-Basel, 126 Seiten, 29,80 Mark.



Ghostbusters-Problem gelöst

Die Original-Kassette von "Ghostbusters" läuft auf meinem C 64 nicht. Woran kann das liegen?

Stefan Bardos

Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ist der Tonkopf Ihrer Datasette verstellt. Dies ist nicht nur allgemein die häufigste Fehlerursache bei der Datasette, sondern es reagieren auch alle Activision-Programme, wohl durch den verwendeten Kopierschutz, sehr empfindlich darauf.

Nehmen Sie also einen kleinen Schraubenzieher mit ungefähr 2 mm Klingenbreite. Entfernen Sie die Kassette aus Ihrer Datasette und drücken Sie die "Play"-Taste. Positionieren Sie den Schraubenzieher in dem kleinem Loch über der "Rewind"-Taste, in dem sich eine Schraube zur Tonkopfjustierung befindet. Drehen Sie den Schraubenzieher um etwa eine Viertelumdrehung in eine beliebige Richtung, die Sie sich aber merken müssen. Probieren Sie jetzt, das Programm zu laden. Wird der Ladevorgang jetzt früher als normalerweise abgebrochen oder erscheint gar ein "Out of Memory Error", dann haben Sie in die falsche Richtung gedreht. Also nochmals den Schraubenzieher ansetzen, die Vierteldrehung rückgängig machen (die Richtung wissen Sie doch noch?) und jetzt eine viertel Drehung in der anderen Richtung ausprobieren. Eventuell müssen Sie mehrmals eine viertel Drehung dazugeben, bis es funktioniert. Mit dieser einfachen, wenn auch etwas zeitaufwendigen Methode bekommen Sie die richtige Einstellung Ihrer Datasette in fast allen Fällen heraus.

Thomas Staudt

© Originalartikel: WEKA Verlagsgesellschaft, 64'er
© HTML-Veröffentlichung: Projekt 64'er online
Erfassung des Artikels: Martin Klarzynski (Martins Homepage)



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