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8-Bit-Forum

"Re: Demos als Qualitätssiegel?" von Torsten
(27.6.2005, 19:26)

(Dieser Artikel wurde 2349 mal aufgerufen)

Bezugsnachricht: Demos als Qualitätssiegel? (Sascha Hoogen)
Antworten: Re: Demos als Qualitätssiegel? (Sascha Hoogen)

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Sascha Hoogen schrieb am 27.6.2005, 19:09:

> Was beweist denn so eine Demo? Dass man was rauskitzeln kann, wenn man direkt zyklengenau die richtigen Register vergewaltigt, das ist eigentlich auch so schon klar. Nur dumm, dass keine CPU-Leistung mehr für was Nützliches übrigbleibt. ;) Ein gutes (i.e. spielbares!) Spiel mit protziger Grafik und mördermäßigen Soundeffekten wäre mir als Demonstration jedenfalls mehr wert. :)

Natürlich wäre es mehr wert. Ich glaube allerdings nicht, dass fehlende CPU-Leistung der Grund ist, dass es bei einem Demo geblieben ist, immerhin hat gerade in diesem Bereich der Atari die besseren Karten... ;-) Der Zeitaufwand für den Programmierer bei einem Spiel ist aber bedeutend höher als bei einer Demo. Um solch ein "Mammutprojekt" anzugehen, benötigt man schon eine riesige Ausdauer oder aber halt z.B. eine finanzielle Motivation... Die man anno 2002 allerdings wohl kaum in Aussicht stellen konnte! *g

> Abgesehen davon finde ich diese spezielle Demo jetzt auch nicht soooooo mördermäßig toll, besonders nicht in Hinsicht auf die hohen Hardwareanforderungen (320K? Hä?). VVV für den VC20 + 8K weiß da eher zu begeistern, erwähnte ich das schon? :)

Leider konnte ich mir VVV noch nicht ansehen, mal sehen, ob ich´s mal hinkriege. Zu den 320K kann ich nur sagen, dass die gesamte Demo sicher auch in 64K möglich gewesen wäre - aufgrund des Umfangs bzw. der Länge hätte man dann allerdings wohl häufiger nachladen müssen. Genau dies wollte der Programmierer wohl vermeiden. Generell kann die CPU der Atari 8-Bit-Rechner nämlich nur 64K adressieren, genauso wie das auch beim C64 der Fall ist. Mit dem zusätzlichen Speicher kann man also nur "Bankswitching" betreiben, was beim Atari zum Beispiel gern dafür genutzt wird, um eine RAMDISK zu betreiben.

> Stimmt alles und hat deshalb auch keinerlei Bedeutung. :)

Hä? Tolle Aussage... *g

> Was mir aber eben beim Vergleichen von Spielen, die ich sowohl für den C64 als auch für den XL habe, aufgefallen ist, ist halt die geringere Qualität der Atari-Version. Das ist zwar nicht immer so, aber eben doch in den meisten Fällen (eine rühmliche Ausnahme wäre z.B. das gerne von Andre zitierte Ballblazer, und das noch öfter bemühte Alternate Reality könnte eine zweite sein, davon kenne ich allerdings keine C64-Version und kann nicht vergleichen).

Stimmt alles und hat deshalb auch keinerlei Bedeutung. :o)

Aber im Ernst: was erwartest du von von Spielen, die für einen speziellen Computer (dem C64) erstellt wurden und dann auf ein (nur!) wirtschaftlich schwächeres System umgesetzt werden? Damit die Produktionskosten der Umsetzung auch nur einigermassen im Rahmen bleiben, KANN man die Konvertierung eigentlich nur so einfach wie möglich machen. Damit sich das Ergebnis dann noch sehen lassen kann, hätte der Atari wirklich von vornerein WESENTLICH leistungsfähiger sein müssen als der C64. Aber es ist halt ein Trugschluss, wenn man aufgrund dieser Umsetzungen behauptet, die HARDWARE der Ataris wäre schlechter als die der 64er...

Tschau, Torsten

CONT 1:
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